Im Herbst 2008 holten wir uns zu den Seidenhühner auch drei Laufenten. Diese lustigen Enten die immer laufen als hätten sie einen Stock verschluckt haben uns sehr oft zum Lachen gebracht. Leider sind auch 2 davon vom Marder getötet worden. Unsere dritte Laufente, Jane, wird in diesem Jahr aber wieder einen Partner dazu bekommen. Bisher läuft sie noch mit den Barbarieenten in einem Auslauf und kommt dort auch gut zurecht.

Jane beim Schönheitsbad
Jane beim Schönheitsbad

Als wir nach Csengele umzogen sind hatten wir genügend Ställe so dass wir uns mehr Enten dazu kaufen konnten.  Zuerst haben wir uns Barbarieenten gekauft. Eigentlich wussten wir gar nicht was wir da kauften, denn die Verkäuferin erklärte mir mit Händen und Füßen dass diese Enten aber sehr groß werden. Es war die einzige Verkäuferin auf diesem Markt die weiße normal aussehende Enten verkaufte also haben wir gleich 10 Stück mitgenommen.

 

Nach ein ca. 2 Monaten verloren die Enten an den Augen ihr Gefieder. Ich war erschrocken und dachte das sie eine Krankheit hatten. Zeitgleich bekamen sie auf der Nase eine Art Warze und um den Augen lauter kleine Unebenheiten, welches ich aber mit Pocken verwechselte.  Nach dem ich etwas recherchiert hatte stellte ich fest das wir Warzenenten oder auch Barbarieenten genannt, gekauft hatten. Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Die Erpel sind nicht gerade Gentleman´s. Sie schnappen sich ihre Auserkorene ob sie will oder nicht und wird regelrecht vergewaltigt. Sie sind auch nicht gerade freundlich zu ihrem Nachwuchs, daher haben wir Mutter mit Küken extra in einen Aufzuchtsgehege getan.

 

Erst spät im nächsten Frühjahr fingen sie Weibchen an zu brüten. Die Weibchen sind liebevolle Mütter, sie verteidigen ihre Küken mit Fauchen und schnappen auch gerne mal zu.  Schon gleich nach einem Tag des Schlupfs sind sie mit ihren Kleinen draußen unterwegs. Ich hatte immer Angst wegen unseren Katzen, da sie Freigänger sind. Aber nicht eine Katze wagte sich an die Küken.

Unsere Pekingenten

Pekingente
Pekingente

Auf einer landwirtschaftlichen Ausstellung sah ich zum ersten Mal lebende Pekingenten. Ich war sofort begeistert, denn sie sehen aus wie weiße Quische-Entchen. Durch Zufall habe ich auf einen Markt 10 Pekingenten bekommen. Sie sind den ganzen Tag am Quaken. Ich weiß gar nicht was es soooo viel zu Erzählen gibt.  Ich muss immer Lachen wenn sie laut diskutieren, für Andere mag das einfach nur Laut sein, doch ich finde es lustig.  

 

Sie sind richtige Wasserratten, kaum ist das Becken voll, muss nachgeschaut werden wo der Boden ist und schon ist das halbe Becken wieder leer. Auch wenn mein Mann den Stall sauber macht wird eifrig diskutiert, denn scheinbar schafft es mein Mann nicht das Einstreu, für Entenaugen, richtig in den Stall zu geben und so muss alles erst einmal richtig an Ort und Stelle transportiert werden.

Neugierig, alles muss getestet und bestaunt werden
Neugierig, alles muss getestet und bestaunt werden

Da wir die Pekingenten im Herbst 2010 dazu gekauft haben, haben sie noch leine eigenen Nachkommen, aber sie Üben schon fleissig, so hoffen wir das wir im Sommer auch hier eigene Nachzuchten haben.